Sylt
Das geheimnisvolle Wrack im Watt zwischen Föhr und Amrum - von Clas Broder Hansen NEUERSCHEINUNG! Jeder, der auf dem Meeresboden von Föhr nach Amrum oder umgekehrt gewandert ist, hat es gesehen: das geheimnisvolle Wrack im Watt, das angeblich »City of Bedford« heißt und von dem sagenhafte Geschichten erzählt werden, vom Todeskampf im Orkan, von toten Seeleuten und einem schwangeren Mädchen. Doch eine »City of Bedford« hat es nie gegeben. Seefahrtshistoriker Clas Broder Hansen ist all den Sagen nachgegangen, hat in Archiven umfangreich geforscht und die Wahrheit herausgefunden. Er versteht es, historische Fakten und Ereignisse so anschaulich zu schildern, dass dieses Buch spannend zu lesen ist wie ein Roman.
Das Nordseebuch - Zahlen, Fakten und Geschichten in über 1000 Infografiken, Karten und Illustrationen - von Jan Wittenbrink Das Nordseebuch vermittelt auf über 300 Seiten ein umfassendes Bild der Nordsee und ihrer Inseln und Küsten: von den Niederlanden bis Norwegen, von Sylt bis zu den Shetlandinseln. Die Nordsee ist nicht nur ein faszinierendes und schützenswertes Ökosystem, sondern auch ein bedeutender Kultur- und Wirtschaftsraum. Sie ist eines der meistbefahrenen Meere der Welt – und besonders oft von Sturmfluten betroffen. In über 1000 Grafiken, Karten und Illustrationen erzählt das Buch von Seehunden und Möwen, Leuchttürmen und Containerschiffen, Strandkörben und Ostfriesentee. Ein Buch zum Stöbern und Entdecken für alle, die die Nordsee lieben.
Was hat es auf sich mit den Friesen und ihrer Sprache? Dieses Buch führt auf ungewöhnliche Weise in die ungewöhnliche Sprache und Kultur ein, unterhaltsam und zugleich fundiert. Es bietet über hundert Rätsel, an denen man sich ordentlich den Kopf zerbrechen kann. Was ist zum Beispiel ein knif? Ist es ein Messer, eine Untertasse, eine Brille oder eine Schere? Wer das englische knife oder das dänische kniv kennt, wird schnell das Messer als richtige Antwort auswählen. Das Buch richtet sich an alle, die Nordfriesland auf neue Art entdecken möchten. Sie erfahren, was die Friesen sagen und warum sie es so sagen. Denn auch der kulturelle und geschichtliche Hintergrund wird ausgeleuchtet: Woher kommen die Friesen und welche Besonderheiten haben sie? Das Buch lädt ein zum Rätseln, Schmökern und Schmunzeln. Für Letzteres sorgen die Cartoons von Kim Schmidt
Im Wattenmeer der Nordsee erstreckt sich das silberne Band der Küstendünen über 200 Quadratkilometer. Das nördliche Drittel der Silberkette beschreibt dieses Buch. Hier gibt es die breitesten Strände und höchsten Dünen, und nur hier dürfen sich die drei großen Wanderdünen frei bewegen. Weite Strände und Dünen säumen die oft stürmische Küste von Sylt bis St. Peter-Ording und bis Blåvands Huk im Norden. Um alles über natürliche und unnatürliche, junge und alte, weiße, grüne, braune und bebaute Dünen zu erfahren, kann es keinen besseren Küstenabschnitt geben. Die Autoren haben diese Landschaft von oben gesehen. Sieben Flüge haben sie über Langli, Skallingen, Fanø, Mandø, Rømø, Sylt, Amrum, Norderoogsand und die Strände von St. Peter-Ording gemacht. Die Fotos des bekannten Flugfotografen erläutert und interpretiert der renommierte Meeresforscher. Eine Landschaft wird wiederentdeckt.
Staken faan Söl, Feer, Oomram en deät Lun, üt e Wiringhiird, e Böökinghiird än e Nordergooshiird Ales ööders (Alles anders) war das Thema des diesjährigen, friesischen Erzähl-Wettbewerbs.30 Texte von Erwachsenen und 10 Texte von Schülerinnen/Schülern wurden für dieses Buch ausgewählt. Literarische Kleinode einer besonderen Zeit in nordfriesischen Dialekten.
Im täglichen Wechsel der Gezeiten gibt das Wattenmeer Land frei, eine besondere Landschaft wird sichtbar. Mit Sand und Schlick, Tausenden von Lebewesen, Prielen und Halligen. Martin Stock ist einer der besten Kenner dieser Landschaft. Der Nationalpark-Mitarbeiter und Buchautor zeigt seine besten Luftaufnahmen - ein Buch voller Magie
SHIP AHOY! - Seefahrergeschichten aus fünf Jahrhunderten von Annet van der Voort »Es gibt drei Arten von Menschen. Die Lebenden, die Toten und die, die zur See fahren« Aristoteles (384-322 vor Chr.) Annet van der Voort hat mit ihrer faszinierenden fotografischen Sichtweise 27 alten Seefahrergrabsteinen wieder Leben eingehaucht. So kommen die Geschichten einiger der verstorbenen Seefahrer der Inseln Rømø, Sylt, Föhr, Amrum, Helgoland, Norderney, Ameland und Terschelling noch mal ganz anders zur Geltung. Friesische Welten, die Seefahrt, die Wale und der Tod... Graue, verwitterte Grabsteine, die aus der Reihe tanzen. Wind und Wetter setzen ihnen zu, Moos und Flechten auch. Auf den Gottesäckern der friesischen Inseln liegen im Schatten alter Kirchen die sterblichen Überreste jener Commandeure, Kapitäne und Schiffer, die einst hinausfuhren in alle Welt. Die auf den Steinen abgebildeten Segelschiffe erinnern an ihre Profession. Diese Inseln in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden stellen eine transnationale Besonderheit dar. Hier, im Angesicht des unberechenbaren Meeres und vom Festland geschieden, hat sich eine in aller Vielfalt eigenständige Kultur erhalten, die sich in ihrer Widerständigkeit auch immer aufs Neue konventionellen Normen und staatlicher Kontrolle entzog: „Lever düüd as Slaawe" - „Lieber tot als Sklave". Aber es sind auch besondere Sitten und Gebräuche, die dort bis auf den heutigen Tag gepflegt werden. Und es ist die Sprache, die ganz eigenen Regeln folgt - und teilweise noch sehr lebendig ist. Jede Insel hat ihren Dialekt und pflegt ihr Anderssein. Und da sind natürlich die Namen: Jucke, Frerck, Paye und Boncke, Haij und Rörd... Soweit die Männer, ganz ähnlich die Frauen: Aikje, Eske und Fentsje, Jikke, Wemke und Ymkje... Eine Welt für sich, stolz und unabhängig und immer auch ein wenig rätselhaft. Dabei war das Leben auf den abgeschiedenen Inseln immer wohl schwer und entbehrungsreich. Der geringe Ertrag der Böden, die mit Ackerbau und Viehzucht mühsam bewirtschaftet wurden, zwang die Männer schon im Mittelalter hinaus auf See.
Schleswig-Holstein ist ein Mehrsprachenland. Neben dem Hochdeutschen wird das vor allem an dem in diesem Buch gesammelten Wortschatz deutlich, der vorwiegend Niederdeutsches (Plattdeutsches) und in Teilen Friesisches und Dänisches enthält. Über dreihundert Begriffe und Redewendungen, von Leserinnen und Lesern aus allen Teilen unseres Landes "tostüert" (beigesteuert), vermitteln einen nachhaltigen Eindruck von Originalität, Witz, Sprachkraft und Metaphorik im Alltagsleben Schleswig-Holsteins. Wenn "Holland in Not" oder dat "Hööchste Iesenbahn" is, versteht jeder, dass nun schleunigst etwas geschehen müsse. Und wenn einem "Hol di stief, hol di fuchtig oder hol de Ohren stief" hinterhergerufen wird, schwingt dabei die Ermutigung mit, man solle gesund bleiben, bis bald, man schaffe es schon, man solle sich nicht unterkriegen lassen. Die Begriffe werden unterhaltsam "serviert", versehen mit der einen und anderen Prise Humor aus Geschichte und Kultur
Stumme Zeit - ein Sylt-Roman von Silke von Bremen Als Sönnich Petersen stirbt, ist niemand im Dorf am Watt traurig, am wenigsten seine Tochter Helma. Er war kein liebevoller Vater, der Krieg hatte ihn hart gemacht. Sein Tod fällt in eine Zeit, in der der aufkommende Tourismus neue Menschen und Gebräuche mit sich bringt. Immer mehr Inselbewohner wollen am Wohlstand teilhaben, auch Helma vermietet bald an Badegäste. Doch da ist noch etwas, was sie beschäftigt: Über ihre früh verstorbene Mutter wurde immer eisern geschwiegen. Auch um die Mutter ihres Kindheitsfreundes Rudi gibt es ein Geheimnis, sie wurde während des Krieges abgeholt und kam nie zurück. Wie konnten die Frauen einfach so verschwinden? Warum fragte niemand nach ihnen? Die Suche nach Wahrheit führt Helma und Rudi in dunkle Kapitel der Geschichte ihrer Insel. 400 Seiten. Fadenheftung. Leseband