Sachbücher
Das geheimnisvolle Wrack im Watt zwischen Föhr und Amrum - von Clas Broder Hansen NEUERSCHEINUNG! Jeder, der auf dem Meeresboden von Föhr nach Amrum oder umgekehrt gewandert ist, hat es gesehen: das geheimnisvolle Wrack im Watt, das angeblich »City of Bedford« heißt und von dem sagenhafte Geschichten erzählt werden, vom Todeskampf im Orkan, von toten Seeleuten und einem schwangeren Mädchen. Doch eine »City of Bedford« hat es nie gegeben. Seefahrtshistoriker Clas Broder Hansen ist all den Sagen nachgegangen, hat in Archiven umfangreich geforscht und die Wahrheit herausgefunden. Er versteht es, historische Fakten und Ereignisse so anschaulich zu schildern, dass dieses Buch spannend zu lesen ist wie ein Roman.
Inseln sind Sehnsuchtsorte fernab der Hektik der modernen Welt. Kleine Welten im weiten Meer, geprägt vom ewigen Rhythmus aus Ebbe und Flut. Schon immer haben sie Menschen fasziniert und ihre Fantasie beflügelt. Jede Insel ist eigen. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene, faszinierende Historie. Wir wollen uns diese Wellenbrecher genauer anschauen. Wo der Wind wohnt und der Blick ins Unendliche geht. Wo abends kein Schiff mehr geht und alles so überschaubar zu sein scheint. Mehr als zehn Inseln haben wir ausgewählt. Unter anderem geht es um Helgoland, den Roten Felsen in der Deutschen Bucht. Um Föhr, die Inseln der Kapitäne. Um Islay, Schottlands Whiskyinsel und um Island, unsere Sehnsuchtsinsel im Nordatlantik. Mit der neuen Reihe KLEINES BUCH VOM MEER erschafft Ankerherz eine Bibliothek der Sehnsucht. Zu jeder Jahreszeit erscheint nun ein Band. Zum Träumen. Zum Sammeln. Zum Verschenken. 20 Insel-Geschichten, 89 Insel-Episoden, 10 Insel-Buchtipps, 7 Insel-Songs, 2 Inselgedichte
Leuchttürme sind nicht nur Seezeichen, die Kapitänen seit Jahrhunderten den Weg in Stürmen und vorbei an mörderischen Klippen weisen. Sie stehen für Romantik an der Küste. Sie sind Orte der Sehnsucht, die Fotografen magisch anziehen. Um jeden Turm ranken sich Mythen und Seemannsgarn. Sie inspirierten Schriftsteller, Maler und Regisseure. Leuchttürme sind Symbole der Standhaftigkeit und der Freiheit. Im zweiten Band unserer Reihe »Das kleine Buch vom Meer« widmen wir uns den schönsten Leuchttürmen und ihren Geschichten. Wir treffen den Leuchttürmwärter von Westerheversand, dem berühmtesten Leuchtturm Norddeutschlands. Wir sind auf Roter Sand, dem rot-weißen Wahrzeichen in der deutschen Bucht. Wir beschreiben aber auch das Leben der schottischen Leuchtturmbauer-Familie Stevenson. Wir widmen uns den Leuchttürmen der Bretagne ebenso wie denen von Maine. Mehr als zwölf Leuchttürme haben wir ausgewählt. Ein reich bebildertes und aufwändig illustriertes Buch, mit dem man sich an die schönsten und wildesten Abschnitte der Küste träumen kann. Mit der neuen Reihe KLEINES BUCH VOM MEER erschafft Ankerherz eine Bibliothek der Sehnsucht. Zu jeder Jahreszeit erscheint nun ein Band. Zum Träumen. Zum Sammeln. Zum Verschenken. 12 Leuchtturm-Geschichten, fast 100 Leuchtturm-Episoden, 10 Leuchtturm-Buchtipps, 4 Leuchtturm- Gedichte, 1 Leuchttumr-ABC, 10 Leuchtturm-Filme, 1 Graphic Novel
Das Nordseebuch - Zahlen, Fakten und Geschichten in über 1000 Infografiken, Karten und Illustrationen - von Jan Wittenbrink Das Nordseebuch vermittelt auf über 300 Seiten ein umfassendes Bild der Nordsee und ihrer Inseln und Küsten: von den Niederlanden bis Norwegen, von Sylt bis zu den Shetlandinseln. Die Nordsee ist nicht nur ein faszinierendes und schützenswertes Ökosystem, sondern auch ein bedeutender Kultur- und Wirtschaftsraum. Sie ist eines der meistbefahrenen Meere der Welt – und besonders oft von Sturmfluten betroffen. In über 1000 Grafiken, Karten und Illustrationen erzählt das Buch von Seehunden und Möwen, Leuchttürmen und Containerschiffen, Strandkörben und Ostfriesentee. Ein Buch zum Stöbern und Entdecken für alle, die die Nordsee lieben.
Was hat es auf sich mit den Friesen und ihrer Sprache? Dieses Buch führt auf ungewöhnliche Weise in die ungewöhnliche Sprache und Kultur ein, unterhaltsam und zugleich fundiert. Es bietet über hundert Rätsel, an denen man sich ordentlich den Kopf zerbrechen kann. Was ist zum Beispiel ein knif? Ist es ein Messer, eine Untertasse, eine Brille oder eine Schere? Wer das englische knife oder das dänische kniv kennt, wird schnell das Messer als richtige Antwort auswählen. Das Buch richtet sich an alle, die Nordfriesland auf neue Art entdecken möchten. Sie erfahren, was die Friesen sagen und warum sie es so sagen. Denn auch der kulturelle und geschichtliche Hintergrund wird ausgeleuchtet: Woher kommen die Friesen und welche Besonderheiten haben sie? Das Buch lädt ein zum Rätseln, Schmökern und Schmunzeln. Für Letzteres sorgen die Cartoons von Kim Schmidt
Die Halligen als kleine, nicht durch höhere Deiche geschützte Marschinseln im nordfriesischen Wattenmeer stehen wie so oft in ihrer Geschichte vor einem Wandel. In der Vergangenheit wurde die Nordsee gleichsam zu deren Gestalter und Zerstörer im ewigen Wechsel der Gezeiten. Heute bedroht sie in Zeiten der Klimaerwärmung der steigende Meeresspiegel. In diesem Buch betrachten wir auf der Basis geowissenschaftlicher und historischer Forschungen die Entstehung der Halligen, deren traditionelle Wirtschaft und Kultur und ebenso die schweren Sturmfluten, welche die Existenz ihrer Bewohner so oft vernichteten. Bereits vor den Zerstörungen in der Sturmflut von 1962 traf die schwere Februarflut von 1825 die Halligen so stark, dass man deren Bewohnbarkeit zwar in Frage stellte, zugleich aber auch deren Wert als Bollwerke für die Festlandsküste erkannte. Bei allen Umbrüchen bleibt das Wesentliche: Die Naturgewalten sind der prägende Gestalter im Wattenmeer. Dieses Buch ergänzt den ebenfalls im Boyens Buchverlag erschienenen "Küstenatlas. Das schleswig-holsteinische Wattenmeer in Vergangenheit und Gegenwart".
Im Wattenmeer der Nordsee erstreckt sich das silberne Band der Küstendünen über 200 Quadratkilometer. Das nördliche Drittel der Silberkette beschreibt dieses Buch. Hier gibt es die breitesten Strände und höchsten Dünen, und nur hier dürfen sich die drei großen Wanderdünen frei bewegen. Weite Strände und Dünen säumen die oft stürmische Küste von Sylt bis St. Peter-Ording und bis Blåvands Huk im Norden. Um alles über natürliche und unnatürliche, junge und alte, weiße, grüne, braune und bebaute Dünen zu erfahren, kann es keinen besseren Küstenabschnitt geben. Die Autoren haben diese Landschaft von oben gesehen. Sieben Flüge haben sie über Langli, Skallingen, Fanø, Mandø, Rømø, Sylt, Amrum, Norderoogsand und die Strände von St. Peter-Ording gemacht. Die Fotos des bekannten Flugfotografen erläutert und interpretiert der renommierte Meeresforscher. Eine Landschaft wird wiederentdeckt.
Geheimnis im Kniepsand - Lilly und Nikolas auf Amrum von Andrea Nesseldreher, illustriert von Corinna Jegelka Ob man auf einer so kleinen Insel wie Amrum spannende Ferien erleben kann? Lilly und Nikolas sind sich da nicht so sicher. Doch dann lernen sie auf der Fähre Christopher kennen, der sie einlädt, mit ihm seine Kniepsandbude wieder aufzubauen. Dabei stößt Nikolas auf ein geheimnisvolles Fundstück im Sand und möchte mehr darüber herausfinden. Die Kinder tauchen tief in die Vergangenheit der Insel, die Geschichte der Walfänger und die Sprache der Friesen ein, die von den Insulanern noch immer gesprochen wird. Sie lernen die Bedeutung von Seezeichen kennen, besuchen die sprechenden Grabsteine und unternehmen eine Wattwanderung, denn bei Ebbe kann man sogar bis zur Nachbarinsel Föhr laufen. Als ihre neuen Freunde Ben, Hanna und Lotta sich sorglos ebenfalls ins Watt begeben und durch die auflaufende Flut in Not geraten, zahlt es sich aus, dass Lilly und Nikolas über die Gefahren der Nordsee bestens Bescheid wissen. Die Seenotretter müssen helfen! Wird die Rettung rechtzeitig gelingen? Inhalt: 1 Begegnung auf der Fähre2 Willkommen auf Amrum3 Budenbau auf dem Kniep 4 Rätselhafter Fund im Sand 5 Wie die alten Friesen lebten 6 Spaziergang in die Vergangenheit 7 Neue Bekanntschaft 8 Ein erster Hinweis 9 Wanderung über den Meeresgrund 10 Lillys Entdeckung 11 Auf der Spur der Walfänger 12 Eine Harpune für das Museum 13 Namenlose und sprechende Grabsteine 14 Lilly, die Künstlerin 15 Nikolas, der Kitesurfer 16 Wattwanderer in Not 17 Seenotretter in Aktion 18 Einladung zum Molenfest 19 Eine Nacht unter den Sternen Reiseführer ***** Wissen *** Abenteuer **** klimaneutrales Druckprodukt
Kapitäne! Glaube, Liebe, Hoffnung: Seeleute erzählen ihre besten Geschichten Diese Kapitäne haben wütende Stürme überstanden und den Einschlag einer Monsterwelle. Sie prügelten sich in Havanna, desertierten auf dem Mississippi und strandeten in Wales. Sie legten sich mit einem russischen Kriegsschiff an und hatten einen blinden Passagier an Bord. Einer ist ein Held, der für seine Überzeugung ins Gefängnis ging. Einer ist die jüngste Frau Deutschlands auf der Brücke. Die Geschichten in diesem Buch sind wahr und abenteuerlich. Sie sind so vielfältig wie die See. Und sie werfen eine Frage auf: Was können wir von alten Kapitänen lernen? »Kapitäne« sammelt die Erinnerungen von 20 Seeleuten. Sie spielen weit draußen auf dem Meer, in Häfen und in der Vergangenheit. Geschichten, die echt sind und wahr und viel mehr erzählen als nur über das Leben an Bord. »Kapitäne« ist die dritte Anthologie mit Kapitänsgeschichten von Ankerherz. Ein Buch, das nach Salzwasser schmeckt.
Kleines Amrum-ABC - von Hans-Peter Ziemek, Fotos von Günter Pump Amrum ist berühmt für den Kniepsand, einen der breitesten Sandstrände Norddeutschlands, und für sein Wahrzeichen, den Leuchtturm im Süden der Insel. Wie viel mehr die wunderschöne Insel noch zu bieten hat, zeigen uns der Biologe Hans-Peter Ziemek und der Fotograf Günter Pump in diesem handlichen Führer. Mit ihnen wandern wir durch die Amrumer Dünen-, Wald-, und Heidelandschaften und begegnen unter anderem Seehunden, Kegelrobben, Schweinswalen und einer besonders reichhaltigen Vogelwelt. Daneben erfahren wir mehr über die Kultur, Geschichte und Sprache der Insel sowie über Wirtschaft und Verkehr, Bauten und Kulinarisches. So lesen wir etwa von Denkmälern wie der Vogelkoje Meeram oder der Windmühle in Nebel, der ältesten in Schleswig-Holstein. Weiter lesen wir von Amrumer Persönlichkeiten wie dem Seefahrer Hark Olufs, von Sprechenden Grabsteinen, vom „Amrumer Kaffeekrieg“ oder der Sturmflut von 1962 – eine abwechslungsreiche Erkundungstour über eine der vielseitigsten Inseln im nordfriesischen Wattenmeer.
An den Küsten Schleswig-Holsteins, Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns gibt es viel zu entdecken. Das sprachliche Rüstzeug für Ihre Erkundungstouren in der eigenen Heimat oder am Urlaubsort finden Sie im Küsten-Wissen - von A wie Achtern bis Z wie Zeiser. Die perfekte Begleitung - inhaltlich informativ und unterhaltsam geschrieben. Na klar wissen Sie längst, dass Achtern nichts mit der Acht und Butterfahrten nichts mit der Butter zu tun haben. Aber hätten Sie auch getippt, dass ein Krähennest nicht nur die Behausung schwarzer Vögel ist, sondern auch der Ausguck am vorderen Schiffsmast so genannt wird? Versprochen, es lohnt sich einmal genauer hinzusehen, denn hinter typisch norddeutschen und seemännischen Begrifflichkeiten verbirgt sich oft noch viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Selbst eingefleischte Nordlichter und Klabautermänner könnten verblüfft sein, was sich zwischen Ost- und Westküste buchstäblich noch entdecken lässt. Spinnen Sie doch ein wenig das Seemannsgarn mit uns weiter, lassen Sie uns die Brise und unser Wissen auffrischen. In Zusammenarbeit mit der sh:z
Dieses Buch versammelt die Lebensläufe von fast 1200 Männern und Frauen, die in Nordfriesland Spuren hinterlassen haben. In ihnen spiegelt sich die ganze Vielfalt nordfriesischer Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Natur. Die Bandbreite umfasst nicht nur Menschen vergangener Jahrhunderte, sondern auch der Gegenwart. Wir begegnen Personen aus der Literatur, der Kunst, der Wissenschaft, der Politik und dem Naturschutz genauso wie Seefahrern, Walfängern, Handwerkern, Krabbenfischern, Landwirten, Pastoren, Halligpostboten und Deichgrafen. Der Autor stellt in kurzen und längeren Artikeln berühmte, aber auch kaum bekannte Menschen vor. Jedes Leben zeigt ein Stück Nordfriesland.
Nordfriesische Namen auf Festland und Inseln Nomke, Arfst, Gesche, Pay — Nordfrieslands Namenslandschaft steckt voller Besonderheiten. Viele Vornamen sind kurz, haben aber eine lange Geschichte und sind nach wie vor beliebt. „Nordfrieslands Namen“ ist das erste Buch über den gesamtnordfriesischen Personennamensschatz und gibt Aufschluss über mehr als 500 Vornamen und deren Varianten. Zu den einzelnen Einträgen werden kurze Erklärungen über Zusammensetzungen, Kurzformen und Koseformen sowie die Bedeutung der einzelnen Namenselemente angegeben. Neben Vornamen thematisiert dieses Buch auch Nachnamen und stellt die einst so typische patronymische Namensgebung vor. Wer den großen kulturellen Reichtum der nordfriesischen Namenslandschaft näher kennenlernen möchte oder einen schönen Namen für das eigene Kind sucht, dem steht mit diesem Buch ein praktischer Helfer zur Seite.
Wer weiß, was ein Plüschmors ist und woher unser Moin kommt? Die Sylter Royal ist keine Adelige, aber was denn dann? Was sind Donnerkeile und Duckdalben? Schwarzsauer und Mehlbüdel sind keine Schimpfwörter und was hat Alfred Nobel in Schleswig-Holstein zu schaffen? Warum der Klabautermann heißt, wie er heißt? Und wer ahnt, dass der älteste deutsche Kreuzweg ausgerechnet in Schleswig-Holstein zu finden ist? Schönes, Seltsames, Verblüffendes, Typisches: Im Norden gibt es - für Auswärtige wie für Einheimische - vieles zu erkunden. Nord- und Ostsee, Wind und weiter Himmel haben Land und Leute, das Miteinander, die Sprache und die Küche geprägt – und gelegentlich zu regionalen Rätseln geformt. Viele Wörter benutzen wir täglich, kennen aber nicht ihre Herkunft. Wer bei den Nordlichtern mithalten will, findet hier viele Erklärungen zu landestypischen Besonderheiten – auf das er zum „Klookschieter“ (plattdeutsch für Besserwisser) werde.
SHIP AHOY! - Seefahrergeschichten aus fünf Jahrhunderten von Annet van der Voort »Es gibt drei Arten von Menschen. Die Lebenden, die Toten und die, die zur See fahren« Aristoteles (384-322 vor Chr.) Annet van der Voort hat mit ihrer faszinierenden fotografischen Sichtweise 27 alten Seefahrergrabsteinen wieder Leben eingehaucht. So kommen die Geschichten einiger der verstorbenen Seefahrer der Inseln Rømø, Sylt, Föhr, Amrum, Helgoland, Norderney, Ameland und Terschelling noch mal ganz anders zur Geltung. Friesische Welten, die Seefahrt, die Wale und der Tod... Graue, verwitterte Grabsteine, die aus der Reihe tanzen. Wind und Wetter setzen ihnen zu, Moos und Flechten auch. Auf den Gottesäckern der friesischen Inseln liegen im Schatten alter Kirchen die sterblichen Überreste jener Commandeure, Kapitäne und Schiffer, die einst hinausfuhren in alle Welt. Die auf den Steinen abgebildeten Segelschiffe erinnern an ihre Profession. Diese Inseln in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden stellen eine transnationale Besonderheit dar. Hier, im Angesicht des unberechenbaren Meeres und vom Festland geschieden, hat sich eine in aller Vielfalt eigenständige Kultur erhalten, die sich in ihrer Widerständigkeit auch immer aufs Neue konventionellen Normen und staatlicher Kontrolle entzog: „Lever düüd as Slaawe" - „Lieber tot als Sklave". Aber es sind auch besondere Sitten und Gebräuche, die dort bis auf den heutigen Tag gepflegt werden. Und es ist die Sprache, die ganz eigenen Regeln folgt - und teilweise noch sehr lebendig ist. Jede Insel hat ihren Dialekt und pflegt ihr Anderssein. Und da sind natürlich die Namen: Jucke, Frerck, Paye und Boncke, Haij und Rörd... Soweit die Männer, ganz ähnlich die Frauen: Aikje, Eske und Fentsje, Jikke, Wemke und Ymkje... Eine Welt für sich, stolz und unabhängig und immer auch ein wenig rätselhaft. Dabei war das Leben auf den abgeschiedenen Inseln immer wohl schwer und entbehrungsreich. Der geringe Ertrag der Böden, die mit Ackerbau und Viehzucht mühsam bewirtschaftet wurden, zwang die Männer schon im Mittelalter hinaus auf See.
Schleswig-Holstein ist ein Mehrsprachenland. Neben dem Hochdeutschen wird das vor allem an dem in diesem Buch gesammelten Wortschatz deutlich, der vorwiegend Niederdeutsches (Plattdeutsches) und in Teilen Friesisches und Dänisches enthält. Über dreihundert Begriffe und Redewendungen, von Leserinnen und Lesern aus allen Teilen unseres Landes "tostüert" (beigesteuert), vermitteln einen nachhaltigen Eindruck von Originalität, Witz, Sprachkraft und Metaphorik im Alltagsleben Schleswig-Holsteins. Wenn "Holland in Not" oder dat "Hööchste Iesenbahn" is, versteht jeder, dass nun schleunigst etwas geschehen müsse. Und wenn einem "Hol di stief, hol di fuchtig oder hol de Ohren stief" hinterhergerufen wird, schwingt dabei die Ermutigung mit, man solle gesund bleiben, bis bald, man schaffe es schon, man solle sich nicht unterkriegen lassen. Die Begriffe werden unterhaltsam "serviert", versehen mit der einen und anderen Prise Humor aus Geschichte und Kultur
Nordfriesische Quellen und Studien, Band 4 Beiträge zur Seefahrtsgeschichte Nordfrieslands Seefahrer von den nordfriesischen Geestinseln und den Halligen fuhren nicht nur auf Walfang, sondern auch auf Handelsschiffen in alle Regionen unserer Erde. Sie verloren manchmal ihr Leben auf See oder in Hafenstädten infolge von Krankheiten und Unfällen, aber auch aufgrund einer Havarie, wobei das Schiff nicht selten mit "Mann und Maus" unterging. Nicht selten wurden sie auch Opfer einer Kaperung. Angesichts dieser mit der Seefahrt un-trennbar verbundenen Schattenseiten liegt es nahe, dass die Ferring-Stiftung auch dieses Thema zum Gegenstand ihrer Aktivitäten gewählt hat. Bildet doch innerhalb ihrer Aufgabenstellung die Erforschung der Seefahrtsgeschichte einen besonderen Schwerpunkt. Über Havarien in der Seefahrt fand am 25. und 26. Mai 2001 in der Ferring-Stiftung in Alkersum auf Föhr ein Symposium statt. Die Vorträge dieser Veranstaltung werden in diesem Buch dokumentiert; es erscheint als Band 4 in der Reihe Nordfriesische Quellen und Studien
In jeder Familie auf den beiden Nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr finden sich ein oder sogar mehrere Auswanderer. Statt in das nahe gelegene Hamburg zu ziehen, gingen viele von Ihnen gingen in den 1950er und 1960er Jahren für einige Zeit nach New York, um dort „gutes Geld“ zu verdienen – zum Beispiel im Deli, einem der vielen kleinen Lebensmittelgeschäfte, die es in „Big Apple“ auch heute noch an jeder Ecke gibt.Obwohl sie wenig Englisch sprachen, mussten sie vom ersten Tag an die Kundschaft bedienen. Chefs und Kollegen kannten dabei kein Pardon: „Get out – sink or swim“ – „Los, schwimm oder geh unter“. Manche der Nordfriesen kauften später sogar einen eigenen Laden. Zahlreiche Erinnerungsstücke daran, wie der erste verdiente Dollar oder das Rezept für den hausgemachten Kartoffelsalat, haben sie bis heute aufbewahrt. Nach einigen Jahren kehrten die „Auswanderer auf Zeit“ zurück auf die Inseln, aus Heimweh, um ihre Familien zu unterstützen oder den elterlichen Hof zu übernehmen.Von sechs spannenden Lebenswegen von Amrum und Föhr nach Amerika und zurück erzählte die Sonderausstellung „Nach New York: ‚In Hamburg kannten wir doch keinen.’ Aus- und Rückwanderer von Amrum und Föhr“ im Herbst 2011 im Deutschen Auswandererhaus. Ergänzend dazu entstand dieses Buch, das dieses ungewöhnliche Kapitel deutscher Auswanderungsgeschichte wieder aufleben lässt. Uun arke familje üüb Feer an Oomram jaft at een of sogoor muaren, wat ütjwaanert san. Man uunsteed diarför bluat efter Hamborig tu tjin, san fölen uun a 1950er an 1960er auer tu New York gingen, am diar jil tu fertiinin. Diar haa’s do t. b. uun en stoor werket, huar ham iidjwaaren kuupe küd, an wat ham uk noch daaling uun „Big Apple“ bi arke huk fant.Uk wan’s noch ei föl ingelsk küd, skul jo al faan a iarst dai uf uun a kunden betiine. Hör chefs an koleegen hed ei föl mäliisen: „Get out – sink or swim“ – „Nü man tu, sweem of gung oner“. Högen faan döndiar nuurdfresken keeft jo leederhen sogoor salew en stoor.An bit daaling haa’s en hiale rä saagen, wat tu detdiar tidj hiar, apwaaret, so üüs a iarst fertiinet dooler of en resept för en aanjmaageten eerdaapelsaloot. Efter hög juaren kaam dön „ütjwaanerer üüb tidj“ weler tüs, auer jo lingen efter aran hed, am hör familjin bitustunen of am det büürsteed faan a aalern tu auernemen.Am seeks faan döndiar intresant leewentswaier, wat faan Feer an Oomram auer tu Ameerika an weler turag feerd, ferteld det ütjsteling „Nach New York: ,In Hamburg kannten wir doch keine.‘ Aus- und Rückwanderer von Amrum und Föhr“ uun a harewst 2011 uun’t „Deutsche Auswandererhaus“. Tu detdiar ütjsteling, wat en üngewöönelk kapitel faan a tjiisk ütjwaanererhistoore weler aplewe leet, as detheer buk entstenen, huaruun ham noch muar diaram tu weden fu kön.
Wo Land und Meer eins sindDas Wattenmeer der Nordsee ist das größte zusammenhängende System aus Sand- und Schlickwatten der Welt und prall gefüllte Speisekammer und Brutstätte für zahlreiche Fisch- und Vogelarten. Bei Flut kann man die Fluken der Schweinswale durch die Wasseroberfläche stoßen sehen, Seehunde tummeln sich bei Ebbe nicht selten in großen Gruppen auf den Sandbänken und Millionen von Brandgänsen, Möwen und Seeschwalben legen hier auf ihrem langen Weg nach Süden eine Pause ein. Der einmalige Bildband "Wunderwelt Wattenmeer. Neue Sichten auf das Weltnaturerbe" fängt diese besondere Landschaft in ihrer ganzen Schönheit ein. Atemberaubende Naturfotos zeigen das Watt, wie Sie es noch nie gesehen haben. Begleitet werden sie von informativen Texten und einzelnen Bildlegenden, die die Hintergründe erklären - etwa zum Jahrzehnte langen Kampf um den Schutz dieses Lebensraumes oder zu neuen wissenschaftliche Erkenntnisse über die Pflanzen- und Tierwelt. Auch die Wandlung dieses Lebensraumes im Zuge des Klimawandels ist ein Thema dieses Buchs.. Prächtiger Bildband mit faszinierenden Fotografien einer Landschaft zwischen Ebbe und Flut. Was ist das Watt? Lebendige Texte mit aufschlussreichen und aktuellen Informationen rund um das Weltnaturerbe Wattenmeer. Seehund, Wattwurm, Halligflieder: Lernen Sie die Tiere und Pflanzen im Wattenmeer kennen. Ein perfektes Geschenk für Naturfreunde!
Seit nunmehr 125 Jahren bildet die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH (W.D.R.) einen festen Bestandteil des Alltagslebens auf den nordfriesischen Inseln Föhr und Amrum ebenso wie auf den Halligen Hooge und Langeneß. Ohne die tägliche und ganzjährige Festlandsanbindung mit den modernen Fährschiffen sowie dem leistungsstarken ÖPNV auf Föhr und Amrum hätte die touristische Entwicklung der Region in dieser Weise nicht stattfinden können. Die heutige Lebensqualität auf den Inseln und Halligen hängt entscheidend von zuverlässigen Fährverbindungen ab. Diesem Bedarf fühlt sich die WDR seit mehr als einem Jahrhundert verpflichtet, und das Wohl der Region, ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie ihrer vielen Urlaubsgäste wird auch zukünftig Leitfaden für die Unternehmensentwicklung bleiben. Die Indienststellung der modernen Doppelendfähre M/S "Uthlande" im Jubiläumsjahr ist nur ein weiterer Ausdruck dieses Selbstverständnisses. Das vorliegende Jubiläumsbuch hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung der W.D.R. vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute zu dokumentieren und dabei die Unternehmensgeschichte der Reederei in Wort und Bild lebendig werden zu lassen.
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