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125+ Jahre Quedens – seit 1898 Nordfriesische Leidenschaft für Bücher, Bilder und Inselkultur

Ein Leben für die Wyker Dampfschiffs-Reederei

Produktinformationen "Ein Leben für die Wyker Dampfschiffs-Reederei"

Ein Leben für die Wyker Dampfschiffs-Reederei - Menschen und Ereignisse zwischen Politik und Niedrigwasser - von Conrad Zorn 

Nordfriesische Quellen und Studien, Band 14

Vorworte von: Jan Schneeberg, Jakob Tholund, Georg Quedens

Mit dem vorliegenden Band setzt die Ferring Stiftung die Veröffentlichung von Büchern mit einem seefahrtshistorischen Bezug fort. Der Autor Conrad Zorn, ein gebürtiger Borkumer, schildert darin neben seinem beruflichen Werdegang als Schifffahrtskaufmann vor allem seine Zeit als Geschäftsführer der Wyker Dampfschiffs-Reederei zwischen 1969 und 1998.
Die Wyker Dampfschiffs-Reederei – kurz: WDR – ist im Bewusstsein wohl aller eingesessenen Insulaner, aber auch dem der meisten Gäste, eine feste, unumgängliche Größe, deren Fahrplan den allgemeinen Lebensrhythmus auf den Inseln Föhr und Amrum sowie den Halligen nicht unwesentlich mitprägt.
Insofern leisten die Abhandlungen über die WDR nicht nur einen wichtigen Beitrag zur jüngeren Firmengeschichte der WDR und der damit verbundenen Entwicklung des seegebundenen Personen- und Güterverkehrs im nordfriesischen Wattenmeer von ca. 1950 bis 2000, sondern sie geben zugleich auch einen vorzüglichen Einblick in die sozialen Umbrüche der insularen Bevölkerungsstrukturen von einer mehr landwirtschaftlich orientierten dörflichen Gesellschaft zu einer mehr urbanen, touristisch geprägten Lebensform der heutigen Zeit.

 

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Föhrer Grönlandfahrt im 18. und 19. Jahrhundert - von Jan I. Faltings Schriftenreihe des Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museums (Neue Folge) (RT293), Band 25 Keine Region im nordwestlichen Europa ist in ihrer jüngeren Vergangenheit stärker durch den arktischen Walfang vor Grönland und Spitzbergen geprägt worden als die der nordfriesischen Inseln und Halligen. Das hat dort zur Entwicklung einer eigenen und unikaten Seefahrtskultur geführt, die das Selbstverständnis ihrer friesischen Bewohner in ihrem regionaltypischen Denken und Handeln nach wie vor tief beeinflusst. Wenn im Verlauf des niederländischen und hanseatischen Walfangs des 17. und 18. Jahrhunderts etwa die Anzahl Föhrer Kommandeure und weiterer Schiffsoffiziere niemals durch die eines anderen Herkunftgebietes übertroffen wurde und ab 1776 der Königlich-Dänische Grönlandshandel die Führung seiner Walfangflotte nahezu ausschließlich Föhrer Schiffsoffizieren anvertraute, dann liegen die Gründe für den guten Ruf der inselnordfriesischen - vor allem Föhrer - Walfangoffiziere zweifellos in den hohen Ausbildungsstandards der privat organisierten Föhrer Navigationsschulen, die ganz maßgeblich dazu beigetragen haben, auf den Nordfriesischen Inseln auf breiter Basis eine Bildungselite hochqualifizierter Nautiker zu etablieren.

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